04.–07.09.2025
Saulgrub/Oberbayern
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Mehr als 600.000 Menschen in Österreich sind von Diabetes mellitus – der „Zuckerkrankheit“ – betroffen. Den überwiegenden Anteil – rund 90% – stellen dabei die Typ-2-Diabetiker dar.
Typ-2-Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die eine lebenslange Auseinandersetzung erfordert, um sie erfolgreich im Alltag bewältigen zu können. Einen wichtigen Beitrag dazu kann Wissen leisten. Das Wissen um Ursachen, Vorbeugung und Behandlung der Erkrankung, aber auch um die besondere Bedeutung eines gesunden Lebensstils kann zur langfristigen Optimierung der Gesundheit beitragen.
Genau zu diesem Zweck haben wir das Buch "Diabetes mellitus Typ 2" verfasst. Es soll Ihnen, den Leserinnen und Lesern, jene Informationen bereitstellen, die notwendig sind, um die Krankheit Diabetes Typ 2 besser zu verstehen, aber auch, um allen Betroffenen ein besseres, gesünderes Leben mit der Erkrankung zu ermöglichen. Details
Medizin und Gesundheit
Was können die „Fett-weg-Spritzen“ und neue Antikörper leisten?
In den vergangenen Jahren sind zahlreiche neue Substanzklassen auf den Markt gekommen, die die Behandlung der Zuckerkrankheit revolutioniert haben.
Mehrere hunderte Millionen Mal geteilt
Die derzeit weltweit bekannteste ist Semaglutid – vor allem durch Celebrities als „Abnehm-Hilfe“ in sozialen Medien gehypt. Dabei wurde diese Substanz zur Behandlung des Typ-2-Diabetes entwickelt. Sie gehört zur Gruppe GLP-1-Rezeptor Agonisten. Diese erhöhen die Insulinausschüttung und hemmen gleichzeitig die Freisetzung von Glucagon, das den Blutzucker erhöht. GLP-1-Rezeptor-Agonisten verlangsamen außerdem die Magenentleerung und erhöhen das Sättigungsgefühl. Ein Volltreffer also, wenn es um die Behandlung von Diabetes geht. Aber durch den Hype als Substanz, mit der man abnehmen kann, gab und gibt es tatsächlich in manchen Ländern Lieferengpässe – verrückte Welt.
Ebenfalls sehr erfolgreich
Die sogenannten SGLT-2 Hemmer, sorgen für eine vermehrte Ausscheidung von Glukose über den Harn. Außerdem haben sie günstige Wirkungen auf bereits bestehende Nieren- oder Herzerkrankungen.
Neue Zeitrechnung für Personen mit Typ-1-Diabetes?
Auch für Menschen, die von Typ-1-Diabetes betroffen sind – ihre Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Insulin – gibt es neue Perspektiven. Es werden seit kurzem monoklonale Antikörper gegen die Entzündungsprozesse im Pankreas eingesetzt. Das Ziel – das Spritzen von Insulin könnte in Zukunft nicht mehr nötig sein.
Das therapeutische Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Während Betroffene und deren Ärztinnen und Ärzte um eine Kassenbewilligung der neuen, verfügbaren Mittel kämpfen, sollen Biologika gegen ein Fetthormon bei Typ 2 Diabetes das Übergewicht und damit die Stoffwechsellage deutlich verbessern. Es besteht also durchaus Hoffnung für eine Vielzahl der Betroffenen.
Die Zahl der Diabetes-Fälle steigt rasant
Die Österreichische Diabetesgesellschaft (ÖDG) veröffentlicht als wissenschaftliche Vereinigung in regelmäßigen Abständen Leitlinien für die Praxis der Behandlung des Diabetes mellitus. Die Schulung über das Wesen der Erkrankung, Vermeiden von Folgeerkrankungen und die bestmögliche Therapie ist ein wesentlicher Teil der Behandlung, um Ihnen eine langes Leben in guter Lebensqualität zu ermöglichen. Zur Unterstützung der Schulung, die jedoch immer in persönlicher Form erfolgen muss, sowie zum Auffrischen erlernter Inhalte hat die ÖDG diese Schulungsvideos aus eigenen Mitteln mit führenden Expert:innen der Diabetologie in Österreich erstellt. Wir hoffen, Ihnen mit diesen Schulungsvideos eine Unterstützung bei der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 anbieten zu können und wünschen Ihnen alles Gute bei der erfolgreichen Bewältigung dieser Erkrankung. zu den Videos
Die ÖDG informiert ÄrztInnen und PatientInnen über den Zusammenhang zwischen Zucker, Nieren und Herz
Die Stoffwechselerkrankung Diabetes wirkt sich auf alle Organe des menschlichen Körpers aus. In besonderem Ausmaß betroffen sind das Herz und die Nieren. Eine optimale Diabetestherapie nimmt vom ersten Tag an auf diese Organe Rücksicht und kann so auf Jahrzehnte zu einer längeren Lebenserwartung und besserer Lebensqualität beitragen. Weiterlesen ...
Eine Antwort auf diese und weitere Fragen zum Thema gesundheitsförderliche Bewegung gibt das Video zu den„Österreichischen Bewegungsempfehlungen für Erwachsene“.
Erwachsene von 18 bis 65 Jahren sollten regelmäßig körperlich aktiv sein – mindestens 150 Minuten pro Woche ausdauerorientierte Bewegung mit mittlerer Intensität und an zwei oder mehr Tagen pro Woche muskelkräftigende Übungen werden von Fachleuten empfohlen.
Generell gilt: Langandauerndes Sitzen soll vermieden beziehungsweise immer wieder durch Bewegung unterbrochen werden!
Das Erklärvideo zeigt, wie es geht Nähere Informationen: Fonds Gesundes Österreich
Es gibt seit kurzem eine neue Online Schulungs-Plattform, die Betroffenen und deren Angehörigen helfen soll, fundierte Entscheidungen über deren Krankheit zu treffen. Die Understanding Diabetes platform: https://www.understandingdiabetes.org bietet eine Auswahl an kostenfreien interaktiven Kursen zu Diabetespflege und Diabetesmanagement: Derzeit sind zwei Kurse verfügbar (in englischer Sprache). Neue Kursinhalte werden bis Jahresende auf der Plattform verfügbar sein.
Immer mehr Menschen sind von Diabetes – im Volksmund auch als „Zuckerkrankheit“ bekannt – betroffen. Grob geschätzt leben rund 800.000 Menschen mit Diabetes in Österreich, vielen davon ist aber gar nicht erst bewusst, dass auch sie betroffen sind. Daher ist eine regelmäßige Kontrolluntersuchung sowie frühe Diagnose wichtig, um rechtzeitig mit der richtigen Therapie zu beginnen. Denn eine unbehandelte Diabeteserkrankung kann zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen und Komplikationen führen! Im Patientenratgeber „Diabetes verstehen“ erfahren Sie, wie Diabetes entsteht, welche Formen und Risikofaktoren es gibt, aber vor allem auch, wie Sie beispielsweise mit einer Lebensstiländerung vorbeugen können. Darüber hinaus soll der Ratgeber aber auch zur Unterstützung von Betroffenen beitragen. So finden sich auch Tipps zur richtigen Ernährung und Bewegung ebenso in der Broschüre, wie eine übersichtliche Darstellung medikamentöser Therapiemöglichkeiten.
Sie können diese Ausgabe als PDF Version ansehen und lesen:
Diabetes verstehen (PDF 2MB)
In Österreich leben 800.000 Menschen mit der Erkrankung Diabetes. Dazu kommen noch 350.000 mit der Vorstufe, dem sogenannten Prädiabetes. Insgesamt leiden in Österreich also mehr als 1,1 Mio. Menschen an einer Störung des Zuckerstoffwechsels.
Die folgenden Videos sollen Ihnen Informationen rund um das Thema Diabetes geben: Wer ist besonders gefährdet?
Welche Formen gibt es? Wie kann man selbst das Risiko reduzieren? Welche Alarmsiginale gibt es?
zu den Videos
Prädiabetes ist eine Vorstufe des Typ 2 Diabetes, der häufig auch fälschlicherweise als Alterszucker bezeichnet.
Weitere Informationen zu Prädiabetes, warum er gefährlich ist und was Sie dagegen tun können finden Sie im
Infobogen Prädiabetes
Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) hat in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg ein Fortbildungsangebot erstellt, das bundesweit von Pädagog*innen online besucht werden kann, um Kindern mit Typ 1 Diabetes den Schulbesuch sicher und gut integriert zu erleichtern.
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Für das Projekt „Schüler für Schüler“ wurde eine Videoserie entwickelt, in der in Kurzvideos in einem Gespräch zwischen Arzt und Betroffenem mit Vorurteilen zu Diabetes aufgeräumt und Awareness für diese Erkrankung geschaffen werden soll. Der Initiator des Projekts, Thomas Führer, war letztes Jahr Stipendiat der Österreichischen Diabetes Gesellschaft beim Youth Leadership Programme der IDF in Busan, Südkorea.
Neben der Planung und Organisation von Ausrüstung und Medikamenten sollte auch an eventuelle Rückfrage bei der Zollabwicklung gedacht werden. Die Zollformalitäten können stark erleichtert werden, wenn eine ärztliche Bestätigung bezüglich der notwendigen Geräte, Hilfsmittel und Medikamente vorgelegt werden kann. weiterlesen ...
Liebe werdende Eltern!
Der vorliegende Folder soll Ihnen ein Ratgeber zum Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) und ein Wegweiser zu einer optimalen Behandlung sein. Durch eine rechtzeitige Diagnose und konsequente Therapie können Komplikationen für Mutter und Kind in der Schwangerschaft und rund um die Geburt vermieden werden. Im weiteren ist die Diagnose eines Gestationsdiabetes wichtig, um eine spätere Diabetesgefährdung der Mutter zu erkennen und die Entstehung eines Diabetes möglichst verhindern zu können.
Folder Download (PDF)
Kleinere Mengen des Folders können unter office@oedg.at bestellt werden.
Dieses Positionspapier soll eine umfassende Orientierung im Umgang und in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in Schulen geben, um bestehende Informationsdefizite zu kompensieren und das Problembewusstsein für die Thematik zu erhöhen. Die steigende Anzahl an diabetischen Schulkindern und die längere Aufenthaltsdauer in Schulen und schulnahen Einrichtungen machen eine offizielle Stellungnahme der Österreichischen Diabetes Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde notwendig, um eine standardisierte Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes bundesweit an allen Schulen in Österreich zu gewährleisten.
Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die 3. Auflage der Insulinpumpenfibel für Kindergartenkinder nun auch als Download auf der Website der ÖDG verfügbar ist.
Der neue Awarenessspot der ÖDG „Diabetes kann jeden treffen“ weist darauf hin, dass jeder Zehnte betroffen ist, dass Diabetes fatale Folgen hat und die größte Gefahr bei Herz-Kreislauferkrankungen liegt. Die moderne Medizin kann Folgeschäden vermeiden, wenn die Erkrankung rechtzeitig und individuell behandelt wird. Dafür ist es wichtig, dass jeder sein Risiko kennt. weiterlesen ...
Lieber Betroffener, lieber Angehöriger!
Die Zuckerkrankheit - der sogenannte Diabetes mellitus - führt häufig zu schwerwiegenden gesundheitlichen Störungen, insbesondere im Fußbereich (diabetischer Fuß). Füße von Diabetikern sind besonders anfällig für Verletzungen bis hin zur offenen Wunde, dem Fußulkus. Derzeit leben mehr als 300.000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem diabetischen Fuß, der bei über 50.000 Patienten pro Jahr sogar zu einer Amputation führt.
Wir – ein Gremium deutschsprachiger Wundexperten – behandeln und pflegen regelmäßig Patienten mit diabetischen Füßen. Daher kennen wir die Herausforderungen, mit denen Sie täglich im Umgang mit Ihren Füßen konfrontiert sind.
Um Ihnen Hilfestellungen im Umgang mit Ihrer chronischen Problematik zu geben, haben wir die vorliegende Broschüre für Sie herausgegeben. Hier finden Sie Tipps zur Vorsorge und Behandlung Ihrer chronischen Erkrankung und damit einhergehend zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Ferner erhalten Sie Ratschläge zur Erleichterung Ihres Alltags.
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